{"id":648,"date":"2018-09-23T10:42:00","date_gmt":"2018-09-23T08:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.schachclub-kirchheim.de\/?page_id=648"},"modified":"2022-10-23T17:10:16","modified_gmt":"2022-10-23T15:10:16","slug":"sf-nabern-1965-bis-1999","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.schachclub-kirchheim.de\/index.php\/sf-nabern-1965-bis-1999\/","title":{"rendered":"SF Nabern 1965 bis 1999"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Chronik der Schachfreunde Nabern e.V. (Teil 1)<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1965 wurde in Nabern der Grundstein f\u00fcr den heutigen Verein der Schachfreunde gelegt. Die Freunde Christian Baldermann, Peter Baldermann, Karl Blind und Dietmar Schulz fanden bei Eugen Gall, damals Hausmeister der Grundschule, die notwendige Unterst\u00fctzung in fachlicher und organisatorischer&nbsp; Art. Vom Wohnzimmer der Familie Gall wechselte die Gruppe noch im selben Jahr in den kleinen \u00dcbungsraum des Naberner Rathauses.<br>Weitere Zug\u00e4nge im Jahr 1966 waren in der Reihenfolge G\u00fcnter Runk, Hermann G\u00f6lz, Kurt J\u00e4ger, Herbert Schweigert, Richard Moll, Siegfried Falkenstein und Gerd Stromeyer. Bereits zwei Jahre sp\u00e4ter, im Herbst 1968, trat der Verein dem W\u00fcrttembergischen Schachverband bei und startete zur ersten Spielrunde in der untersten Spielklasse, damals B-Klasse Esslingen\/N\u00fcrtingen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verbandsspiele wurden teils im B\u00fcrgersaal des Rathauses, teils in der Grundschule ausgetragen. Organisatorisch war das nicht immer leicht, da der B\u00fcrgersaal Sonntag morgens auch als \u00dcbungsraum des Posaunenchors diente.&nbsp;In den Klassenzimmern herrschte jedoch striktes Rauchverbot, das sich damals sehr schwer durchsetzen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 1.3.1969 schlossen sich die Schachfreunde dem Sportverein an, Schachfreund Eugen Gall wurde zum Abteilungsleiter gew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Bau eines neuen Kindergartens 1970 stellte die Gemeinde Nabern den Vereinen nach entsprechenden Umbauten den &#8222;Alten Kindergarten&#8220; zur Verf\u00fcgung. Geradezu optimale Bedingungen fanden nun auch die Schachfreunde vor, ein Belegungsplan der Gemeinde&nbsp; sicherte schon damals einen reibungslosen Vereinsbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter der erfolgreichen F\u00fchrung Eugen Galls wuchs die Abteilung im rasanten Tempo, so da\u00df 1970 zwei komplette Mannschaften gemeldet werden konnten. Viele Mitglieder aus den Nachbargemeinden Weilheim, Neidlingen, Hepsisau, Holzmaden, Kirchheim, \u00d6tlingen, Dettingen, Bissingen, Zell und Notzingen st\u00e4rkten die Abteilung, gleichzeitig wurde der Ruf nach Eigenst\u00e4ndigkeit immer lauter.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 9.10.1971 wurde im Gasthaus R\u00f6\u00dfle in Nabern in einer au\u00dferordentlichen Versammlung die Losl\u00f6sung vom Sportverein Nabern beschlossen.&nbsp;In geheimer Wahl stimmten von 19 anwesenden Schachfreunden 15 daf\u00fcr, 3 dagegen, bei einer Stimmenenthaltung.<br>Am 9.2.1972 wurde die Satzung errichtet.&nbsp;Der Verein wurde als &#8222;Schachfreunde Nabern e.V.&#8220; beim Amtsgericht Kirchheim unter Teck eingetragen.&nbsp;Zum 1. Vorsitzenden wurde Eugen Gall gew\u00e4hlt, zum 2. Vorsitzenden Matthias Eisenhuth. Im weiteren Ausschu\u00df waren vertreten: Kurt J\u00e4ger als Schriftf\u00fchrer, Hermann G\u00f6lz als Kassier. Richard Moll und Siegfried Falkenstein waren die Beisitzer.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein H\u00f6hepunkt in der noch jungen Vereinsgeschichte war der Bau der Freischachanlage im Innenhof des &#8222;Alten Kindergartens&#8220;.&nbsp;Einschlie\u00dflich der Gro\u00dffiguren wurde die Freischachanlage am 21.10.1973 im festlichen Rahmen durch Herrn B\u00fcrgermeister Erwin Kreher an die Schachfreunde \u00fcbergeben. Anl\u00e4\u00dflich dieses Ereignisses fand ein Simultanspiel mit Gro\u00dfmeister Klaus Darga, dem heutigen Bundestrainer der Nationalmannschaft, statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen schweren R\u00fcckschlag mussten die Schachfreunde 1977 hinnehmen, als es im Verein Unstimmigkeiten bez\u00fcglich der Gestaltung des Vereinslebens gab. Der Verein teilte sich in zwei Lager mit unterschiedlichen Meinungen.&nbsp;Der Austritt des 1. Vorsitzenden und ca. eines Drittels der Vereinsmitglieder war der unr\u00fchmliche H\u00f6hepunkt der Auseinandersetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Einschnitt markierte jedoch gleichzeitig den Beginn einer neuen \u00c4ra mit dem 1. Vorsitzenden Dietmar Schulz. Er verstand es, den Verein binnen kurzer Zeit zu festigen und wieder zur gewohnten Kameradschaft zu f\u00fchren. Erfreulicherweise wuchs auch das Spielniveau. 1986 stieg die 1. Mannschaft in die Landesliga auf.<\/p>\n\n\n\n<p>1988 \u00fcbernahm Dr. Schweizer die Verantwortung als 1. Vorsitzender der Schachfreunde Nabern e.V.&nbsp;Experimentierfreude, Weitsicht und Engagement sind die Kennzeichen seines demokratischen F\u00fchrungsstils. Spielbetrieb sowie Veranstaltungen auf Kreis- und Bezirksebene wurden zur Routine.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits 10 Jahre sp\u00e4ter, im Fr\u00fchjahr 1998, stellte sich Dr. Schweizer leider nicht mehr zur Wahl.&nbsp;Mit Karl-Heinz Ilzh\u00f6fer wurde ein kompetenter Schachfreund gefunden. Ein aktiver Spieler, der zudem bereit war, \u00fcber das Schachspiel hinaus zu organisieren und zu koordinieren. Der \u00dcbergang war flie\u00dfend. Die innovative Weiterf\u00fchrung des Vereins war gesichert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die seit 1970 bestehende Jugendabteilung, flankiert mit dem Programm Schule &#8211; Verein, wurde weiterhin erfolgreich betreut und gef\u00f6rdert. Das volle Stimmrecht f\u00fcr Jugendliche ab 14 Jahren wurde eingef\u00fchrt. Mit Stefan Fink, Jan J\u00e4ger, Alfred Keller, G\u00fcnter Keller, Roland Schilpp und Martin Vogel befinden sich im Jubil\u00e4umsjahr 1997 sechs Spieler aus der eigenen Jugend in der 1. Mannschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1999 spielt Nabern mit drei Mannschaften, im Bezirk, in der A- Klasse und in der B-Klasse. Mit Minh Cuong Tran setzt sich der Erfolg der Jugendarbeit fort. Wieder hat sich ein talentierter Spieler aus den eigenen Reihen seinen Stammplatz in der ersten Mannschaft erk\u00e4mpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurt J\u00e4ger, 1999<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schachclub-kirchheim.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dietmar-180x240-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-606\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\">Dietmar Schulz, ehemaliger Vorsitzender<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.schachclub-kirchheim.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Kurt-320x240-4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-607\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:16px\">Kurt J\u00e4ger, ehemaliger Pressewart<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Chronik der Schachfreunde Nabern e.V. 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